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Uppsala auf der Suche nach dem Elch

Wer kennt sie nicht die Visionen die man über einen Ort oder eine Stadt hat. In unserem Fall war unsere Erwartung an Uppsala stark von Henning Mankell geprägt. Unsere Erwartung beschränkte sich auf einen düsteren, menschenleeren und traurigen Ort. Weit gefehlt, Uppsala überraschte mit großartiger historischer Bausubstanz und einem Dom der seines gleichen sucht. Warum? er hat drei riesige Türme.Die Stadt liegt im Einzugsgebiet von Stockholm und zu Internationalen Flughafen Arlanda ist es näher als von der Hauptstadt aus. Wir machten uns am Vormittag auf den Weg nach Uppsala und entschlossen uns noch eine der ältesten Städte, wenn nicht die älteste Stadt Schwedens zu besuchen. Wir fuhren die knapp 1 1/2 Stunden von Stockholm bequem über verschiedene Schwedische Landstrassen in die Perle am Wasser Sigtuna. Die vermeintlich älteste Stadt Schwedens ist knapp 40 Minuten von Uppsala entfernt und überrascht mit einem traumhaften Ambiente. Die kleinen Häuser schmiegen sich lieblich um die noch kleineren Gassen. Es gibt eine Traumhafte Uferpromenade an der man eine gefühlte Ewigkeit spazieren kann. Kleine Kaffees und Souvenir Shops laden zum verweilen ein. 



Die Burgruine und der wirklich traumhaft angelegte Friedhof ist ebenfalls eine Reise wert. Da bei unserem Besuch das Wetter mehr als bescheiden war zogen wir es vor die Reise in Richtung Uppsala vorzusetzen um uns im Hotel etwas zu Entspannen. Kaum erreichten wir die Universitätsstadt Uppsala klarte der Himmel auf und die Sonne trat hervor.  Auf unserer Entdeckungsreise sahen wir viele junge Menschen die in Kaffees und Kneipen gesessen haben und das Leben genossen. Das taten wir ebenfalls in einem großartigen Griechischen Restaurant. Völlig ungewöhnlich war der Name des Restaurants. Es hieß weder Apollo oder Krete nein, der Name war Tzatziki. Toll was für ein Name. Nein, Spass bei Seite, das Essen war toll der Service aufmerksam und die Location am Bach gelegen einfach eine Sensation. Auch bei dieser Etappe habe ich zwei Absolute Lieblingsbilder geschossen. Na findet ihr es heraus?

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Orientalische Kürbissuppe mit Rinderhackröllchen und „Le Rustique“ pluss Gewinnspiel

Mahl wieder ein Rezept, das dachte ich mir als ich neulich über meinen Blog geflogen bin. Warum nicht. Meine Frau brachte einen wunderbaren Hokkaido Kürbis von einer Kollegin mit und da war Sie, die Idee. Mitte August eine Kürbissuppe kochen. In diesem Jahr fühlt sich der August ja mehr wie der Oktober an. Gesagt getan, auf geht s zum Kühlschrank. Leider gab dieser nicht mehr viel her. Aber man ist ja nicht umsonst Koch geworden. Ich fand ein Päckchen Schlagsahne, 500g feinstes Rinderhackfleisch und einen großartig nussig schmeckenden „Le Rustique“ Camembert. Die Schwierigkeit in diesem Gericht bestand für mich darin den defizielen Geschmack des Käses nicht zu erdrücken. Der feine nach Nuss und Apfel Aromen riechende Käse durfte nicht von einer extrem gewürzten Kürbissuppe erdrückt zu werden. Auf geht es in die Küche.

Zutaten für 6 Personen (Suppe):

1 Hokkaidokürbis ca.800g

3 kleine Schalotten

30g frischer Ingwer

20g Kokosblüten Zucker

200ml Schlagsahne

1 Teelöffel Kreuzkümmel

2 Messerspitze Curry Pulver

1 Esslöffel Curry Paste rot

30ml Apfelessig

Zubereitung (Suppe):

Was ich an Kürbissuppe mag, ist der ausgewogene Geschmack und die Sinne die angesprochen werden. Man hat leicht bittere, süße, saure und nach Geschmack auch scharfe Aromen die ein Kürbis gut und gerne vertragen kann. Das schöne an einem Hokkaido Kürbis ist das man ihn mit Schale verarbeiten kann. Der Kürbis wird gewaschen, halbiert von den Kernen befreit und in kleine Stücke geschnitten. Dann werden die Schalotten geschält und ebenfalls klein geschnitten. Beim Ingwer verhält es sich etwas anders, er wird gewaschen, geschält und halbiert. Das hat den Grund das man den Ingwer vor dem pürieren wieder entfernen kann. Ich habe ihn nicht entfernt da ich den Geschmack von Ingwer mag, nur zuviel darf es nicht sein.  Nun stellt man einen der Menge ausreichenden Topf auf den Herd und erhitzt diesen. Wenn der Topf heiß genug ist gibt man etwas Pflanzenöl in den Topf und brät die vorbereiten Zutaten scharf an. Nach dem abraten wird der Kürbis mit dem Essig abgelöscht und die Gewürze können hinzu gegeben werden. Nach kurzem Anschwitzen der Gewürze kommt noch der Zucker und die Currypaste hinzu.Ich habe mich bewusst für Thailändische Currypaste entschieden da ich hier die Schärfe sehr gut für mich selbst definieren kann. Das ganze mit Wasser großzügig bedecken und 1h auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Nach dem Koch Prozess wird die Suppe mit einem Stabmixer püriert und durch ein Sieb gegeben. Jetzt kommt die Sahne noch hinzu und wird in der Suppe auf kleiner Flamme kurz erhitzt. Hier gilt, je mehr Fett die Sahne besitzt um so stabiler ist sie beim kochen. Nun wird die Suppe abgeschmeckt. In diesem Moment kann man sich noch entscheiden ob man seine Suppe schärfer, süßer oder saurer haben möchte. Auch die Konsistenz kann jetzt noch ausgeglichen werden durch die Zugabe von Wasser. Seht ihr das war es schon. Nun auf zur Fleischbeilage.




Zutaten für 6 Personen (Hackröllchen)

500g Rinderhackfleisch

1 Bio Ei

1 Messerspitze Rauchsalz

80g Kochschinken

200g „Le Rustique

Paprika, Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung Häckröllchen

Das Hackfleisch kam direkt vom Metzger und sollte ursprünglich zu einer Sauce Bolognese verarbeitet werden. Nun werden es Hackröllchen. Das Hack wird in einer Schüssel mit einem Ei dem Rauchsalz und den Gewürzen nach Geschmack geknetet und abgeschmeckt. Nun wird der Kochschinken auf Frischhaltefolie als eine Unterlage ausgelegt. Nun wird das Hackfleisch dünn auf den Schinken gedrückt. In die Mitte der Rolle wird von rechts nach links der Käse ausgelegt. Nun wird das Fleisch wie ein Strudel gerollt und leicht festgedrückt. Die Rolle sollte für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen damit man sie danach in 6 gleiche Teile schneiden kann. Nun werden die Medaillons in Pflanzenöl heiß angebraten. Wichtig ist, die Pfanne muss echt heiß sein damit der Käse nicht austreten kann. Man brät das Fleisch für ca. 2 Minuten von jeder Seite und lässt es dann im Ofen bei ca. 80°C noch etwas ruhen.

 

Fazit

  • Ich habe um noch eine weitere Zutat hinzuzufügen Cashew Kerne karamellisiert und danach mit Meersalz bestreut. WOW….ich wusste nicht das die Kombination aus einem Hokkaido Kürbis, Hackfleisch und einem Wahnsinns Camembert „Le Rustique“ so harmonisch zusammen passen können. Die Verbindung von Edelschimmel, Kreuzkümmel und Apfelsäure ist einfach großartig. Probiert es einfach aus.

Gewinnspiel:

 Wer von Euch hat ebenfalls Rezepte mit Camembert Gerichten gemacht?                     Die ersten 3 Teilnehmer/Zusendungen erhalten ein Überraschungspaket von „Le Rustique„.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Auf der Suche nach dem Elch „Schloss Drottningholm“

Die letzten Eindrücke aus der großartigen Stadt am Meer begleiten uns an einem verregneten Tag zu demWohnsitz der schwedischen Königsfamilie „Schloss Drottningholm„. 

Nach einem ausgedehnten Frühstück in unserem Stockholmer Stadthotel machten wir uns auf den Weg die Stadt mit dem Auto zu erkunden. Das Wetter war zum längeren Spazierengehen absolut nicht geeignet. An Vormittag haben wir uns entschieden ersteinmal shoppen zu gehen. Wir suchten nach einem Einkaufszentrum und wurden sehr schnell fündig. Wir haben uns für die neue „Mall of Scandinavia“ entschieden. Die Geschäfte waren leer, die Parkplätze großzügig und die Qualität der Geschäfte sehr gut. Neben den großen Marken gibt es auch viele kleine Händler mit regionalen Angeboten und viel skandinavischem Design. Der Food Court ist großzügig und  üppig gefüllt. 


Nach einem kleinen Snack machten wir uns auf in Richtung „Schloss Drottningholm“. Die Fahrtzeit aus der Stockholmer Innenstadt beträgt weniger als 20 Minuten. Aufpassen sollte man in Stockholm denn in der Innenstadt zahlt man Citymaut, diese wird per Kennzeichen abgerechnet. Man bekommt nach ein paar Wochen Post und bezahlt den Betrag per Überweisung. Das Schloss liegt wunderschön in einer riesigen Parkanlage. Leider waren wir sehr spät dran, die Zeit reichte nicht für eine Führung aus. Kein Problem, wir hatten ja noch unsere Regenponchos aus Amsterdam. Wir spazierten durch die weitläufigen Parkanlage und machten wunderschöne Fotografieen.

 Auf dem Rückweg machten wir noch einen kleinen Stop im Stockholm Outlet Center. Zur Zeit wird dieses Outlet Center leider renoviert und es haben nur wenig Geschäfte geöffnet. Wenn die Renovierungen im Herbst 2016 abgeschlossen sind wird das Center um ein paar attraktive Geschäfte reicher sein. Ein schöner Tag mit viel Ruhe geht in der 21 Etage unseres Hotels zu Ende. Die Sonne geht erst gegen Mitternacht unter. Wir machen uns nach einem ausgedehnten Frühstück auf in Richtung Uppsala. Bis bald.

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Stockholm die Stadt in der Ostsee

Weiter geht unsere Reise durch Schweden und dessen Hauptstadt Stockholm. Nach mehr als 700Km durch das von Wald überzogene Schweden haben wir unsere Suche nach dem Elch weder abgebrochen noch unterbrochen. Vielleicht sieht man ja eines dieser imposanten Tiere in der schwedischen Hauptstadt ? Wahrscheinlich nicht.Nach einer kleinen Softeispause setzten wir unseren Spaziergang durch das sonnendurchflutete Stockholm fort. Unser nächstes Ziel das Vasa Museum führte uns am Wasser und der Kilometerlangen Promenade entlang. Hier konnte man die das schwedische Leben beobachten, die Menschen relaxten in der Sonne, gingen spazieren oder joggten am Ufer entlang. An der Promenade kann man viele kleine Bars und Restaurants entdecken. Wir genossen die Sonne so sehr das wir es wie immer vergessen haben uns einzucremen! Stockholm liegt an der Ostsee oder vielmehr in der Ostsee. Dieser Fakt ist den wenigsten Besuchern bekannt. Das Klima wird vom Meer bestimmt denn es schlängelt sich durch ganz Stockholm.


Der Weg am Wasser entlang zum Vasa Museum vom Königs Palast zog sich doch mehr als wir dachten. Wer diesen Weg nicht gehen möchte kann mit den Zahlreichen Hop on Hop off Booten und Bussen fahren. Am ziel angekommen musste ich leider feststellen das die „VASA“ dieses Majestätische Schiff von einem Museum umgeben ist. Für so eine Art von Museum war uns die Zeit und das Wetter zu schade.Wir disponierten kurzfristig um und besuchten das um einiges kleinere aber dafür um so interaktiverer Schnaps Museum. Hier kann man riechen, tasten und auch schmecken. Von der Herstellung bis hin zum Verzehr erfährt man einiges über Schnaps und den Alkohol Konsum der Schweden. Das Absolute Highlight ist die Ausstellung der gleichnamigen Wodka Marke. Für nur 100SEK kann man viel erleben und wenn man möchte kann man auch noch eine umfangreiche Verkostung machen.

In der kommenden Folge könnt ihr uns an einem verregneten Tag ins Schloss Drottninholmen besuchen. Außerdem wird es noch ein paar ausgefallene Schnappschüsse geben.

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Stockholm in 3 Akten auf der Suche nach dem Elch

Die Flut von Bildern für diesen Artikel reist glücklicher Weise nicht ab. Aus diesem Grund habe ich mich für eine besondere Ausgabe entschieden. Ihr werdet unseren Reisebericht in drei Akten erleben dürfen. Da wir den ganzen Tag in dieser wundervollen Stadt waren habe ich die Artikel nach Uhrzeiten aufgeteilt. Der erste Artikel ist von 11:00Uhr – 14:00Uhr und die anderen beiden werden sich anschließen.Wie im letzten Bericht versprochen erzähle ich Euch wie man einen schwedischen Parkautomaten bedient. Auch in Schweden gibt es verschiedenste Modelle und Ausführungen. Doch eines solltet Ihr von Anfang an wissen. Fast alle funktionieren ausschließlich mit Kreditkarte.


Version 1: Parkautomat nur auf Schwedisch. Wer nicht unbedingt hier parken muss sollte sich ein anderes Modell suchen. Bei diesem Modell führt man seine Kreditkarte ein und wählt über ein 3 Knopf System den Betrag den man belastet bekommen möchte. Meist stehen diese Automaten an großen Parkplätzen oder vorallem an Hotels die keine eigenen Tiefgaragen besitzen.Version 2: Mein persönlciher Favorit. Bei diesem Modell wadas parken nicht ganz einfach. Wir beobachteten was die einheimischen taten und machten es Ihnen nach. Bei diesem Automaten kann man die Sprache wechseln zumindest in der Menü Führung. Kreditkarte rein, geprüft fertig. Nun kam ein Beleg raus den wir in die Windschutzscheibe legen sollten. Kein Datum kein Preis nix. Da dies alle machten gingen wir erst einmal shoppen, was soll schon pasieren. nach unserem einkauf beobachteten wir wieder die Einheimischen wie sie Ihre Kreditkarte in das Gerät geschoben haben und verstanden sofort. Das erste mal war es der check inn und beim zweiten mal war es der check out denn jetzt bekamen wir eine Quittunng über 9SEK.


Fazit, keine Angst vor Parkautomaten. Wir haben unser Auto bewusst im Hotel stehen gelassen und sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bequem in 20 Minuten und für nur 5€ pro Person bis zum Stockholmer Hauptbahnhof gefahren.Wir hatten uns für unseren Tag in Stockholm strahlenden Sonnenschein gewünscht und auch bekommen. Das Wetter war einfach wundervoll und Stockholm präsentierte sich von seiner besten Seite. Auf den ersten Bildern könnt Ihr die wundervolle Altstadt und zauberhafte Lichtspiele in den Gassen Stockholms erleben. Ich könnte Euch ewig darüber berichten doch seht lieber selbst in welch bezaubernden Stadt wir uns befinden.


 

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ROADTRIP von Malmö nach Stockholm auf der Suche nach dem Elch

Auf dem Weg nach Stockholm. Auf dieser Etappe erwartete uns eine planten wir mit einer ca. 700Km langen Strecke zwischen Malmö und Stockholm. Mir dem  Reiseführer unter dem Arm machten wir uns auf dem Weg zum Frühstück in unserem Hotel in Malmö. Die 640km nach Stockholm zu fahren war uns nicht genug. Also befragten wir unseren Reiseführer was dieser auf unserer Ettape zu bieten hat. Und da war es. Vimmerby, die Stadt die mit Astrid Lindgren und dem „Michel so engg verbuden ist wie Gelsenkirchen mit Schalke 04. Gesagt getan, die Sachen im Auto verstaut, das Navigations System programiert und schon konnte die Reise in das rund 3 1/2 Stunden entfernte Smaland konnte beginnen.

Zuerst geht es über die Autobahn in Richtung Göteborg und danach über die Landstrasse timmer weiter richtung Norden. Die Strassen in Schweden sind gut ausgebaut und man erreicht sein Ziel trotz Tempolimit bequem sein Ziel. Zu beachten ist das man auf schwedischen Autobahnen maximal 120Kmh fahren darf. Auf der Landstrasse liegt die Begrenzung bei 90Kmh. Das Tankstellen Netz ist ebenfalls gut ausgebaut so das man den sprichwörtlichen Ersatz Kanister daheim lassen kann. Achtung, die schweden erfreuen sich immer mehr daran das alles bargeldlos bezahlt werden kann. Deshalb sind viele Tankstellen, Restaurants und Hotels sogenannte Cash free Zonen. Meist wird dies aber gut leserlich im vorraus angekündigt.

Kurz vor Vimmerby las ich ein Strassenschild auf dem der Name Bullerby stand. Den Blinker gesetzt und abgebogen. Von der Hauptstrasse aus erreichte man schnell die 3 Höfe die für die Kinder von Bullerby ausgewählt worden. Leider hatte das Museum das Kaffee und der Souvenier Shop an diesem Tag geschlossen. Auf dem Menschen und Autoleeren Parklatz trafen wir auf eine Gruppe von Bikern aus Emden. Diese wussten zu berichten das im letzten Jahr die Sehenswürdigkeiten von Bullerby noch u besichtigen waren. Diese Reisegruppe fragte uns ob wir Katthult schon besucht hätten? Wir, nein. Also suchten wir im Navi nach Kathult. Nichts. Internet nichts. erst als wir im Internet die Suche verfeinerten fanden wir Katthult bei Vimmerby. Eingeben und los. Der weg führte und durch Wälder uns Sandpisten hinweg nach Katthult. und was glaubt Ir wen wir auf dem Parkplatz getroffen haben? Von Campern aus dem Erzgebirge einmal abgesehen trafen wir auf unsere Biker aus Emden. Wir besichtigten den Fahnenmast und das Haus in dem der Michel sein unwesen trieb. Der Hof ist bewohnt und so früh im Juni hatte auch hier noch nichts offen. Der Hof und das Anwesen ist bewohnt und ganzjährig zu besichtigen. Allerdings sollte man die Privatsphäre der Anwohner respektieren und nicht in jede Ecke kriechen. Schnell noch ein Paar Fotos gemacht und weiter geht es.

Es ist mittlerweile viertel vor 4 als wir in Vimmerby angekommen sind. Es gibt in der Stadt und auch im Stadtzentrum genügend Parkplätze die man auch Kostenfrei nutzen konnte. Vimmerby ist ein kleines verschlafenes Städtchen in der Provinz Smaland. Lustig ist es immer wen man an Städten vorbei fährt die wie Möbelstücke klingen. Wir besichtigten den Marktplatz und die kleinen Häuser die die Stadt und die Region karakteresieren. Es gibt sicherlich noch viel mehr zu besichtigen wir mussten allerdings weiter. Stockholm calling.

Noch ca. 2 1/2  Stunden bis Stockholm.Lust hatten wir nicht mehr viel als wir den Großraum Stockholm erreichten. Allerdings war es ein so lauschiger Abend das wir erneut die Autobahn verließen und einem der Schilder mit der Aufschrift Gasthof folgten und abseits der Autobahn an einem wirklichen kleinod von Gaststätte zu Abend gegesen haben. In den kleinen Restaurants gibt es schnelle Snacks wie belegte Brote ode man bestellt frisch zubereitete Hausmannskost. Hier werden viele regionale Produkte verarbeitet und Angeboten. Mein Tip für heute…..probiert die schwedischen Limonaden die sind echt lecker. Preis Leistung stimmt in den Gaststätten meist auch. Wir zahlten für 2 Hauptgänge, 1 Vorspeise und zwei Limonaden ca. 365SEK was für schwedische Verhältnisse echt OK ist.

On the way to Stockholm….noch ca. 30 Minuten bis in die schwedische Hauptstadt. Nach einer 9 stündigen reise mit verschiedenen Besichtigungen waren wir echt platt als wir unser Hotel außerhalb der City erreicht.Immerhin sind wir an diesem Tag mehr als 700 Kilometer gefahren. Müde aber zufrieden gingen wir zu Bett. In der nächsten Folge erfahrt Ihr wie man in Schweden einen parkautomaten auf schwedisch bedient. Ich hoffe Ihr hattet etwas Spaß beim lesen und bleibt uns auch auf der nächsten Etappe auf der Suche nach dem Elch treu.

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ROADTRIP Auf der Suche nach dem Elch „Rostock – Malmö“

Schweden was nun? Als wir uns am Anfang diesen Jahres für eine Rundreise durch das sommerliche Schweden wussten wir nicht was auf uns zu kommt. Fahren wir über Land, mit der Fähre von Fehmarn aus oder nehmen wir den klassischen Weg über Rostock nach Trelleborg? Oder eine andere Frage, was werden wir erleben? Wir hatten schlichtweg keine Ahnung! Also suchten wir uns eine Route aus bei der wir der Meinung die konnten wir täglich bewältigen. Schließlich sind wir ja erfahren auf dem Gebiet der Rundreisen siehe Blog Beitrag aus November. Die erste Etappe führt uns von Potsdam aus über Rostock nach Trelleborg und Malmö. In der Vorbereitung unserer Reise hatten wir gehört das Wein und Bier in Schweden sehr teuer sein soll. Also deckten wir uns in Deutschland mit Dosenbier und gutem Österreichischen Wein ein und verstauten das ganze im Auto. Vollgetankt und munter, immerhin sind wir um 3:30Uhr losgefahren machten wir uns auf den Weg in das 224Km entfernte Rostock um pünktlich um 08:30Uhr die Fähre nach Trelleborg zu erwischen. Letztendlich hatten wir uns eine Woche vor Abfahrt doch für die klassische Route mit der Autofähre entschieden. Noch dazu kostete die Reise hin und zurück nur 120€. Natürlich waren wir viel zu früh da, wir waren aufgeregt. Alles halb so schlimm, ersteinmal Frühstück und dann Boarding. Wir suchten uns ein lauschiges Plätzchen am Fenster und genossen die doch 6 Stunden lange Überfahrt nach Schweden. Die Fahrt dauert aus Kostengründen so lang erfuhren wir unterwegs. Um Schweröl  zu sparen drosselt die Rederei die Geschwindigkeit. Die Überfahrt mit der Robin Hood war ruhig und entspannt. Die Schiffe der TT-Line sind etwas in die Jahre gekommen aber vermitteln keinen unsichere Eindruck. Die Gastronomischen Einrichtungen sind durchaus passabel. Nach 6 Stunden fahrt kommt man doch relativ relaxed in der schwedischen Hafenstadt Trelleborg an. Wenn man von der Fähre fährt sollte man eines wissen, spiele nie an deinem Navigationsgerät gerät herum sondern folge erst einmal den Schildern.Wir sind ersteinmal klassisch an der Ausweiskontrolle vorbeigefahren und wurden von einem sehr freundlichen Zollbeamten gestoppt und gefragt ob wir wüssten was wir heute falsch gemacht hätten! Wir verneinten, natürlich! Alles halb so wild, wir entschuldigten uns dafür das wir in der falschen Schlange standen und konnten nach der Ausweiskontrolle unsere Fahrt ins knapp 30km entfernte Malmö fortsetzen. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir unser Hotel und fühlten uns wie nach einem Langstreckenflug. Kurz das Auto geparkt, was im übrigen in jedem schwedischen Hotel 20€ die Nacht kostet und ab auf eine kurze Sightseeingtour. Ersteinmal Geld tauschen, dies funktioniert in vielen Hotels oder den zahlreichen Wechselstuben. Der Wechselkurs ist zur Zeit bei 9,43Kronen für 1€. Beachten sollte man die anfallenden Gebühren. Besser ist es Geld an den schwedischen Banken mit der EC Karte abzuheben. Aber auch hier ist zu beachten das immer Gebühren anfallen. Man sollte sich gut überlegen welche Menge Geld man abhebt. Für unser erstes Abendessen haben wir uns ein klassisches schwedisches Restaurant herausgesucht, es gab Hamburger. Nein im Ernst wir waren bein TGI FRIDAYS einem klassischen US Bürger Restaurant. Das Essen war gut und teuer. Allerdings sollte man wissen das Essen in Schweden teurer ist als in Deutschland. Achtung Trinkgeld, in Schweden ist es nicht üblich Trinkgeld zu geben. Man findet den Betrag auf oder gibt eine Kleinigkeit. Nach dem wir satt und zufrieden im Hotel angekommen sind entschieden wir uns noch einen Absacker an der Bar zu nehmen, schliesslich spielte an diesem Abend Schweden bei der Fußball Europameisterschaft. Auch hier ein kleiner Tip, in Skandinavien bestellt man sich seine Getränke immer an der Bar und zahlt sie auch gleich. In diesem Moment wussten wir warum wir Dosenbier und Wein dabei haben. 1 Wein und ein Bier kosteten zusammen 18€ und dabei haben wir nichts besonderes bestellt. Nun gut, auf ins Bett. Am nächsten Tag erwartet uns eine 714Km lange fahrt nach Stockholm mit einem kleinen Abstecher als Überraschung. Also bis bald……auf unserer Suche nach dem Elch.