ROADTRIP Auf der Suche nach dem Elch „Rostock – Malmö“

Schweden was nun? Als wir uns am Anfang diesen Jahres für eine Rundreise durch das sommerliche Schweden wussten wir nicht was auf uns zu kommt. Fahren wir über Land, mit der Fähre von Fehmarn aus oder nehmen wir den klassischen Weg über Rostock nach Trelleborg? Oder eine andere Frage, was werden wir erleben? Wir hatten schlichtweg keine Ahnung! Also suchten wir uns eine Route aus bei der wir der Meinung die konnten wir täglich bewältigen. Schließlich sind wir ja erfahren auf dem Gebiet der Rundreisen siehe Blog Beitrag aus November. Die erste Etappe führt uns von Potsdam aus über Rostock nach Trelleborg und Malmö. In der Vorbereitung unserer Reise hatten wir gehört das Wein und Bier in Schweden sehr teuer sein soll. Also deckten wir uns in Deutschland mit Dosenbier und gutem Österreichischen Wein ein und verstauten das ganze im Auto. Vollgetankt und munter, immerhin sind wir um 3:30Uhr losgefahren machten wir uns auf den Weg in das 224Km entfernte Rostock um pünktlich um 08:30Uhr die Fähre nach Trelleborg zu erwischen. Letztendlich hatten wir uns eine Woche vor Abfahrt doch für die klassische Route mit der Autofähre entschieden. Noch dazu kostete die Reise hin und zurück nur 120€. Natürlich waren wir viel zu früh da, wir waren aufgeregt. Alles halb so schlimm, ersteinmal Frühstück und dann Boarding. Wir suchten uns ein lauschiges Plätzchen am Fenster und genossen die doch 6 Stunden lange Überfahrt nach Schweden. Die Fahrt dauert aus Kostengründen so lang erfuhren wir unterwegs. Um Schweröl  zu sparen drosselt die Rederei die Geschwindigkeit. Die Überfahrt mit der Robin Hood war ruhig und entspannt. Die Schiffe der TT-Line sind etwas in die Jahre gekommen aber vermitteln keinen unsichere Eindruck. Die Gastronomischen Einrichtungen sind durchaus passabel. Nach 6 Stunden fahrt kommt man doch relativ relaxed in der schwedischen Hafenstadt Trelleborg an. Wenn man von der Fähre fährt sollte man eines wissen, spiele nie an deinem Navigationsgerät gerät herum sondern folge erst einmal den Schildern.Wir sind ersteinmal klassisch an der Ausweiskontrolle vorbeigefahren und wurden von einem sehr freundlichen Zollbeamten gestoppt und gefragt ob wir wüssten was wir heute falsch gemacht hätten! Wir verneinten, natürlich! Alles halb so wild, wir entschuldigten uns dafür das wir in der falschen Schlange standen und konnten nach der Ausweiskontrolle unsere Fahrt ins knapp 30km entfernte Malmö fortsetzen. Gegen 15:30 Uhr erreichten wir unser Hotel und fühlten uns wie nach einem Langstreckenflug. Kurz das Auto geparkt, was im übrigen in jedem schwedischen Hotel 20€ die Nacht kostet und ab auf eine kurze Sightseeingtour. Ersteinmal Geld tauschen, dies funktioniert in vielen Hotels oder den zahlreichen Wechselstuben. Der Wechselkurs ist zur Zeit bei 9,43Kronen für 1€. Beachten sollte man die anfallenden Gebühren. Besser ist es Geld an den schwedischen Banken mit der EC Karte abzuheben. Aber auch hier ist zu beachten das immer Gebühren anfallen. Man sollte sich gut überlegen welche Menge Geld man abhebt. Für unser erstes Abendessen haben wir uns ein klassisches schwedisches Restaurant herausgesucht, es gab Hamburger. Nein im Ernst wir waren bein TGI FRIDAYS einem klassischen US Bürger Restaurant. Das Essen war gut und teuer. Allerdings sollte man wissen das Essen in Schweden teurer ist als in Deutschland. Achtung Trinkgeld, in Schweden ist es nicht üblich Trinkgeld zu geben. Man findet den Betrag auf oder gibt eine Kleinigkeit. Nach dem wir satt und zufrieden im Hotel angekommen sind entschieden wir uns noch einen Absacker an der Bar zu nehmen, schliesslich spielte an diesem Abend Schweden bei der Fußball Europameisterschaft. Auch hier ein kleiner Tip, in Skandinavien bestellt man sich seine Getränke immer an der Bar und zahlt sie auch gleich. In diesem Moment wussten wir warum wir Dosenbier und Wein dabei haben. 1 Wein und ein Bier kosteten zusammen 18€ und dabei haben wir nichts besonderes bestellt. Nun gut, auf ins Bett. Am nächsten Tag erwartet uns eine 714Km lange fahrt nach Stockholm mit einem kleinen Abstecher als Überraschung. Also bis bald……auf unserer Suche nach dem Elch. 



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