„Kimchi“ Koreanisches Superfood selbstgemacht 

In den letzten Tagen habe ich mich mit einer alten Tradition aus Asien auseinandergesetzt. Fermentation hat mich schon immer interessiert und nun war es an der Zeit einen selbst versuch zu starten. Kimchi nennt man in der koreanischen Küche sowohl das fertige Produkt als auch die durch Milchsäuregärung benannte Zubereitung. Das koreanische Kimchi hat die selbe Bedeutung wie bei uns das gute alte Sauerkraut. Es hilft dabei Gemüse für den Winter haltbar zu machen und ist einer der wichtigsten Vitamin C Lieferanten. Als Kimchi werden in der Zwischenzeit viele Gemüse fermentiert. Diese unterscheiden sich natürlich von Region zu Region. In manchen Regionen in Korea werden auch Austern und Äpfel zum fermentieren genutzt. Ich habe mir diese Rezept bei TRAVELBOOK ausgeliehen und nach meinem Gusto bearbeitet. Kimchi zubereiten ist total einfach wenn man sich an eine der wichtigsten Regeln hält. Die Gefäße müssen immer bis zum Rand gefüllt sein und stark gestopft werden. Dann kann sich durch die wenige Luft ein ideales Klima für Milchsäure Bakterien entwickeln. Aber seht selbst.

Zutaten:

1,2kg Chinakohl

3 gehackte Knoblauchzehen

50g Ingwer gehackt

2 EL Salz

1/2 TL Kokosblütenzucker

3 EL Thailändische Fischsauce mild 

1/2 EL Chiliflocken

1 gehackte Schalotte


Zubereitung :

Den Chinakohl vom Strunk befreien und in Walnuss große Stücke schneiden. Den Kohl waschen und danach in einer Schüssel mit dem Salz vermengen. Das ganze sollte 1-2 Stunden ruhen. Danach wird der Kohl abgespült.

Jetzt kann der Kohl mit den restlichen Zutaten vermengt werden. Am beste ist wenn man das ganze leicht knetet. Für den Fall das man keinen Einweghandschuh im Haus hat genügt auch eine Frühstückstüte aus Plastik damit man keine nach Fischsauce stinkenden Hände bekommt.

Im nächsten Schritt habe ich ein Einweckglas mit kochendem Wasser abgespült und wieder abkühlen lassen. Nun könnt ihr das Kimchi in das Glas füllen. Ein Glas mit einer Füllmenge von 900 ml ist in dem Fall völlig ausreichend. Wichtig ist nur das eine, stopfen das Glas muss bis zum Rand gestopft werden. Im Anschluss habe ich die restliche Marinade noch mit eingefüllt.

Jetzt kommt das schlimmste, das warten. Ich habe mich für eine Fermentation von 4 Tagen bei Zimmertemperatur entschieden. In den 4 Tagen kann man beobachten wie das Gemüse beginnt zu arbeiten. Nach der Fermentation Zeit habe ich das Glas in den Kühlschrank gestellt und am nächsten Tag probiert. Der Kohl entwickelt durch das haltbar machen einen süßlichen Geschmack der von Chili, Ingwer, Knoblauch und natürlich der Fischsauce unterstützt wird. Das Kimchi ist im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar. Vielen Dank an TRAVELBOOK für die Inspiration.

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